Das JSO fördert durch gemeinsame Aktivitäten die soziale Vernetzung und definiert hochwertige Aufführungen und musikalische Erfolge nicht als alleinige Zielsetzung. Es richtet sich nach christlichen Grundprinzipien aus, legt Wert auf einen ausgeprägten Teamgeist und auf eine hohe Identifikation jedes Einzelnen mit dem Orchester und seinen Grundprinzipien. Der konfessionelle Hintergrund ist für die Mitgliedschaft unwesentlich.
Mit hohen Ansprüchen an die musikalische Umsetzung der Werke pflegt das JSO eine Orchesterkultur, die den jungen Musizierenden Verantwortung überträgt, sie in den Interpretationsprozess involviert und dadurch Talentförderung aktiv betreibt.
Möchtest du beim JSO mitspielen, wir freuen uns auf dich.
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Videobeiträge und frühere Konzerte siehe
Romain Gili wurde 1999 in der Schweiz geboren und begann im Alter von vier Jahren mit Trompete und Klavier. 2010 wurde er in die Struktur „Musique-École“ in Lausanne aufgenommen und erhielt den Preis der Société Paderewski. 2014 trat er in die Dirigierklasse von Maxime Pitois am Konservatorium Lausanne ein. Ab 2015 besuchte er die Gymnasialklassen für Kunst- und Spitzensporttalente, wo er seine Matura erlangte.
Romain Gili absolvierte den Masterstudiengang in Orchester- und Chordirigieren an der Musikhochschule Luzern bei Clemens Heil und Ulrike Grosch. Sein Studium schloss er mit der Leitung von Strawinskys Concerto in D sowie Beethovens 5. Sinfonie mit den Musikern der Festival Strings Lucerne ab.
Ab 2019 arbeitete er als Korrepetitor beim Orchestre de Chambre de Genève. Von 2022 bis 2025 war er Assistenzdirigent des Zentralschweizer Jugendsinfonieorchesters, mit dem er unter anderem Rachmaninows 2. Sinfonie (Elbphilharmonie, KKL) sowie Dvořáks 8. Sinfonie vorbereitete. In dieser Zeit war er zudem als Gastdirigent der Jungen Philharmonie Zentralschweiz tätig. 2023 gab er sein Operndebüt als Assistenzdirigent bei Puccinis La Bohème im Rahmen des Festivals Stand’été in Moutier. Im selben Jahr wurde er zur Florence Conducting Masterclass eingeladen, wo er mit dem Orchestra da Camera Fiorentina sowie Musikern des Maggio Musicale arbeitete und gleichzeitig von György Ráth unterrichtet wurde. Er ist Preisträger des 3. Preises der Caneres International Music Competition Vienna (2022) und erreichte zudem die Finalphasen der Lake Como International Conducting Competition (2022) sowie der Orchestra’s Conductor Competition (2024). 2025 betreute er die musikalische Einstudierung von Verdis Nabucco am Théâtre du Passage in Neuchâtel. Für die Saison 2026 wurde er vom Schweizer Blasmusikverband zum Assistenzdirigenten des Nationalen Jugendblasorchesters unter Sandro Blanck ernannt.
Romain Gili dirigiert derzeit das Orchestre Bis Repetita von Lausanne, die Orchestergesellschaft Affoltern am Albis, die Feldmusik Alpenrösli Unteriberg, die Musikgesellschaft Mühlau sowie das Sooregosler-Chörli Oberkirch. 2026 übernimmt er die künstlerische Leitung des Jugend-Sinfonieorchesters NAK Schweiz und wird zum Chorleiter der Theatergesellschaft Entlebuch ernannt. Er arbeitet regelmässig mit Ensembles wie der Stadtmusik Luzern, dem Orchester Kriens-Horw, der Camerata aargauSüd, dem Orchester Musique des Lumières, dem Gemischten Chor Entlebuch sowie dem Basler Gesangverein zusammen.
Das Repertoire, welches seit der Gründung kontinuierlich erweitert wurde, umfasst zur Hauptsache Musikwerke aus den klassischen Stilepochen Barock, Klassik und Romantik.
Ein fester Bestandteil sind auch Stücke aus der neuapostolischen Liedersammlung, die von ihrem Charakter in den Gottesdienst passen.
Und schliesslich finden auch Medleys aus den Bereichen Musical und Film sowie bekannte Titel von Gruppen/Interpreten wie ABBA, QUEEN und Michael Jackson Eingang in die Programme.