Jugend-Sinfonieorchester Schweiz

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Berichte

Bunter Strauss an Musik, Wort und Film zur Ruhesetzung von Apostel Heinz Lang
20.12.2014 / Zürich-Hottingen
Als Vorbereitung auf den Gottesdienst vom 21.12.2014 mit Stammapostel Jean-Luc Schneider und Ruhesetzung von Apostel Heinz Lang erfreuten das Jugendsinfonie-Orchester und der Zürichsee-Chor mit musikalischen Beiträgen die zahlreichen Gäste. Mit Wort und Film beleuchten seine Freunde und Weggefährten das langjährige Wirken des Apostels.

In der bis auf den letzten Platz voll besetzten Kirche begrüsste Stammapostel Jean-Luc Schneider alle Anwesenden und erzählte nach einem kurzen Gebet von positiven Entwicklungen in fremden Landen, von denen er selbst überrascht wurde.

Das Konzert war in drei Musikblöcke unterteilt.

Nach dem „Marsch aus Pomp und Circumstance, op. 39 Nr. 1", führte Simon Reich, Dirigent des Jugend-Sinfonieorchesters der Neuapostolischen Kirche Schweiz, alle Konzertbesucher in die Literatur des ersten Blocks ein. Es folgte ein ABBA Medley und das von Apostel Lang gewünschte Filmmusikstück aus „Pirates of The Caribbean“. Damit war dieses Sonderkonzert mit einem unterhaltenden Teil eröffnet.
 
In einer kurzen Ansprache stellte Bezirksapostel Markus Fehlbaum zuerst das Jugendsinfonie-Orchester (JSO) und danach den Zürichsee Chor  (ZsCh) vor:
 
Das Jugend-Sinfonieorchester wurde im Herbst  2013 gegründet, mit dem Ziel, eine Plattform für junge, begabte Geschwister zu schaffen, die gerne auf einem gehobenen Standard musizieren möchten. Eine Plattform auch für Begegnungen und Glaubenserfahrungen unter Jugendlichen,  mit Musik als dem verbindenden Element. Ende September 2013 trafen sich gegen 60 Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Schweiz zur ersten gemeinsamen Probe. Unter der Leitung von Simon Reich, Berufsmusiker und u.a. auch Leiter der Musikschule Dornach, hat das noch junge Orchester innert kürzester Zeit sehr grosse Fortschritte erzielt und an Konzerten grosse Begeisterung ausgelöst. 
Das Repertoire, das seit der Gründung kontinuierlich erweitert wurde, umfasst Stücke aus der neuapostolischen Liedersammlung, die zum Gottesdienst passen, Musik aus der Vielfalt des Klassischen Bereichs (Barock, Klassik, Romantik), aber auch Werke aus Filmen und Musicals.
 
Im nächsten Jahr warten zahlreiche Höhepunkte: Konzert in der weltberühmten Tonhalle Zürich, ein Konzert im Rahmen des Kirchenklangfestes cantars2015 sowie eine Konzertreise nach Wuppertal zum Jugendsinfonieorchester NRW. 2016 folgt eine Konzertreise nach Kapstadt (Südafrika).
 
Abschliessend dankte der Bezirksapostel den jungen Geschwistern, dass sie ihre Gaben dem Geber auf diese Weise zurückgeben und dabei viel Freude auslösen.

Der Zürichsee Chor wurde im Jahr 2003 aus Kirchenchören der Neuapostolischen Kirche rund um den Zürichsee gegründet. Viele engagierte Sängerinnen und Sänger wünschten sich seit Jahren die Möglichkeit, anspruchsvollere Literatur in einem erweiterten Kreis zu singen.

Freude erleben und Freude am Musizieren ist der Hauptgrund zur intensiven Probenarbeit und zum persönlichen Lernen zu Hause.
Der Chor singt vier bis achtstimmig, mehrchörig, mit kleinem und grossem Chor. Das Repertoire umfasst geistliche Werke aller Epochen, aber auch Spirituals, Gospels, Americans sowie weltliche Werke.
 
Der Zürichseechor hat schon in der Vergangenheit an verschiedenen Anlässen und Konzerten die Besucher erfreut, wofür sich der Bezirksapostel auch beim Chor bedankte.
 
Vor dem zweiten Musikblock würdigte Apostel Burren den am Sonntag in den Ruhestand tretenden Apostel Heinz Lang als einen Apostel mit grosser Vorbildfunktion, mit vielen göttlichen Tugenden. Humorvoll informierte Apostel Burren auch über einige Charaktereigenschaften und Vorlieben von Apostel Lang. Auf der einen Seite nannte er Apostel Lang u.a. „ Kontrollfreak", dem kein Fehler in einem Protokoll entging, als ein Mann der absoluten Pünktlichkeit, der weder eine Sekunde zu früh noch eine zu spät erschien; er war und ist auch ein Freund von schnellen Autos und hochwertigen Uhren.
Auch ist er ein total ehrlicher Zeitgenosse. Als Beispiel dafür schilderte er eine Begebenheit, als Apostel Lang in Italien im Restaurant nach Kontrolle der Quittung den Wirt darauf aufmerksam machte, dass sein Espresso nicht verrechnet worden sei, worauf derselbe aber dankend kundgab, dass dieser "auf das Haus" gehe.
 
Nachdem Apostel Burren den am nächsten Tag in Ruhestand kommenden Apostel nach vorne rief um ihm zu danken für alles, übergab er zur Weiterführung des Konzertes.
 
2. Musikblock
ZsCh:  Die wunderbarste Zeit (John Rutter *1945)
JSO:    A Song for Japan (Steven Verhelst *1981)
JSO:    Air aus der Orchestersuite D-Dur, BWV 1068 (J.S. Bach 1685 - 1750)
 
Danach folgte ein Kurzfilm, der nebst rein sachlicher Informationen über die verschiedenen Amtsstufen von Apostel Lang auch mehrere humorvolle Szenen und Anspielungen auf seine Charaktereigenschaften und über seine Vorlieben enthielt.
 
Bischof Ruedi Fässler übergab Apostel Lang nach ihn würdigenden, kurzen Worten eine grosse Kerzen-Laterne. Er nahm damit Bezug auf das Motto des JSO, das Orchester der „brennenden Herzen“.
 
3. Musikblock
Gemeinsam führten der Zürichsee-Chor und das Jugendsinfonie-Orchester Teile aus dem Oratorium Messias von G.F. Händel auf, nämlich: - Denn die Herrlichkeit Gottes, - Denn es ist uns ein Kind geboren sowie - Das Halleluja.
 
Der Vortrag wurde von den Konzertbesuchern mit anerkennendem, langanhaltendem Applaus verdankt.
 
Zum Abschluss zog Stammapostel Schneider ein für die Besucher überraschendes, scharfsinniges wie amüsantes Resumé: Das vom Dirigenten Simon Reich angeführte in England übliche auf- und abwärts wippen zum Stück „Marsch aus Pomp und Circumstance", könnte eine sportliche Betätigung für Apostel Lang sein. Er werde jetzt auch Gelegenheit haben zu reisen, z.B. nach Japan (Stück "A Song for Japan") oder in die Karibik (Wunschstück „Pirates of The Caribbean“). Doch für beides bauche es wohl Money, Money... (im aufgeführten ABBA-Medley enthaltener Teil), worauf die Anwesenden mit spontanem Applaus reagierten.
 
Zum Abschluss der Feierstunde benutzte Stammapostel Schneider die Gelegenheit, Stammapostel Leber i.R. um das Schlussgebet zu bitten, was dieser herzlichst tat.